Karpfen chinesisch

Karpfen chinesisch
by www.fisch-und-tipps.net
© Foto: Sigloch

Zutaten fÜr 4 Portionen

  • 1 küchenfertiger Karpfen (ca. 1,5kg)
  • 5 EL Weinessig
  • 4 getrocknete Mu-Err-Pilze
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Möhre
  • 1 Stückchen frischer Ingwer
  • 50g Bambussprossen (Dose)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Chilischote
  • 2 EL Speisestärke
  • 3 EL trockener Weißwein
  • 1 EL trockener Sherry
  • Pfeffer
  • 4 EL und 1/2 l Erdnussöl
  • 3 EL Zucker
  • 2 EL helle Sojasauce

dazu passt

Reis und Sojasauce.

GetrÄnketipp

Sake (Reiswein).

Zubereitung

  • Den Karpfen abspülen, trocknen, mit einer Mischung aus 2 EL Essig und 3 EL Wasser innen und außen einreiben und zugedeckt 30 Minuten kühl stellen.
  • Pilze inzwischen heiß einweichen.
  • Lauch putzen und waschen, Möhre und Ingwer schälen.
  • Gemüse und Bambus in 2-3 lange, dünne Streifen schneiden.
  • Knoblauch schälen, Chilischote entkernen, beide fein hacken.
  • Die Stiele der Pilze wegwerfen, die Hüte in Streifen schneiden.
  • 1 EL Stärke, Wein, Sherry, 1 EL Wasser, je 1 Prise Salz und Pfeffer glatt verrühren.
  • Karpfen auf beiden Seiten überkreuz einritzen, mit der Mischung einpinseln und 1 EL Stärke darüber streuen.
  • 1/2 l Öl in großer Pfanne erhitzen . Den Karpfen 10-12 Minuten darin ausbacken und zugedeckt auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
  • 4 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, das vorbereitete Gemüse darin scharf anbraten und mit 3 EL Wasser 2 Minuten kochen.
  • Mit Zucker, Essig und Sojasauce abschmecken.

    Zubereitung: ca 60 Minuten

 

Von fern, vom Land der Mitte kommt er her, wo die Chinesen im weitverzweigten Jangtse-Delta schon um 500 v. Chr. anfingen, ihren Lieblings-Süßwasserfisch zu halten und als Spezialität zu schätzen. Dort symbolisiert er Reichtum, Glück und Kraft. Klar, dass dieser legendäre Karpfen später auch zu uns kam: Über das Schwarze Meer in den nahen Osten, durch die Donau nach Ungarn und Polen bis in die süßen Gewässer von Sachsen, Brandenburg, Bayern und Schleswig-Holstein. Durch Zucht und Auslese frommer Zisterzienser-Mönche bildeten sich hierzulande inzwischen eine Reihe von Stammformen heraus. Sie heißen Leder- oder Nacktkarpfen, Spiegel, Gras- und Schuppenkarpfen. In China wird ein Karpfen „Li“ genannt und darf bis heute bei keiner festlichen Mahlzeit fehlen.

 

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